Konsum und Ernährung

Hier findet Ihr Infos zum nachhaltigen Shoppen und Gastronomieangeboten auf dem Riedberg und in der Umgebung.

Riedberger Quitten- und Apfelsaft von der IG Riedberg

Für alle Leckermäuler: Die IG Riedberg verkauft selbst gemachten Apfel- und Quittelsaft im 3 Liter Bag-in-Box aus Obst von den Streuobstwiesen des Riedbergs. Mehr Bio und lokal geht nicht. Der Saft ist pasteurisiert (nach dem Öffnen noch mehrere Wochen

haltbar), und das Obst ist garantiert pestizidfrei. Quittensaft eignet sich übrigens mit seiner leichten Honignote auch sehr gut als Weißweinersatz beim Kochen. Apfel- und Quittensaft sind für 9,50€ (IG-Mitglieder 9€) unter kontakt@ig-riedberg.de erhältlich.

Honig vom Riedberg

Honig ist ein Naturprodukt; er ist gesund und kann bei Entzündungen und Erkältungen helfen.

Probiert doch mal den Honig unserer Riedberger Imker. Die Bienenstöcke stehen auf der IG- Riedberg-Wiese und werden zweimal im Jahr abgeerntet. Die erste Ernte verkaufen die beiden Imker Holmer Drews und Matthias Adler unter dem Namen „Eintracht“, die zweite Ernte heißt „Zwietracht“.

Ein weiteres Mal wird unter dem Namen „Niedertracht“ geerntet – allerdings von den Bienenstöcken im Niddapark. Ein kleines Glas mit 250 g Honig kostet 5 Euro, ein 500 g-Glas kostet 9,50 Euro, solange der Vorrat reicht.

Informiert Euch auch, wenn Ihr möchtet, zu den neuesten Themen im Bienenblog. In diesem Jahr wird es etwas ganz Besonderes geben: Die beiden haben Honigwein angesetzt, aus dem sie Honigessig herstellen möchten. Der ist besonders schmackhaft zum Verfeinern von Salaten.

Samstag ist Markt auf dem Riedbergplatz

Wer lokal kauft, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, da weniger CO2 Emissionen für Transportwege usw. entstehen. Außerdem stärkt es die lokale Wirtschaft und sichert dadurch Arbeitsplätze in der Region. Zu guter Letzt ist das etwas andere Angebot als im Supermarkt erfrischend und eine willkommene Abwechslung. Unser Markt auf dem Riedbergplatz öffnet immer samstags um 9 Uhr und schließt um 16 Uhr.

Saisonales Obst und Gemüse

Beim Import von Obst und Gemüse entstehen hohe CO2 Emissionen. Nachhaltiger ist es, den Einkaufskorb etwas mehr auf die Saison auszurichten und lokal angebaute Produkte zu kaufen. Der Saisonkalender vom NABU hilft Euch dabei herauszufinden, wann welches Obst und Gemüse in unseren Breiten gerade wächst.

Riedberger Second Hand Foren bei Facebook

Der Kauf von gebrauchten Waren senkt die Nachfrage nach neuen Produkten und reduziert dadurch den CO2 Ausstoß. Teilen, verschenken und gebraucht kaufen bzw. verkaufen ist deshalb ein wichtiger Teil des Klimaschutzes. Hier kann jeder selbst seinen eigenen CO2-Fußabdruck verrringern.

  • Riedberg free your stuff – ist ein Forum, auf dem kostenlos Dinge zum Verschenken angeboten werden
  • Riedberger Kinderflohmarkt + Schwangerschaftsartikel – in diesem Forum werden Kleidung und Gegenstände für Kinder- und (werdende) Mamis verkauft
  • Riedberger Marktplatz – hier wird alles verkauft und teilwelse auch verschenkt, was gut für eine „zweite Runde ist“
  • Riedberger Book Exchange – hier werden Bücher gekauft/ verkauft oder verschenkt
  • Foodsharing Riedberg – rettet Lebensmittel und hilft der Essensverschwendung entgegen zu wirken

Die Foren werden mit viel Leidenschaft der Administratoren geführt. Sie vernetzen den Riedberg und seiner Einwohner und sind eine tolle Bereicherung für unseren Stadtteil.

Repair Café

Ob kaputter Toaster oder klappernder CD-Player: Das Repair Café in den Räumlichkeiten von Billabong gibt seit 2017 einmal im Monat Elektrogeräten eine zweite Chance. Dadurch wird ein wertvoller Beitrag zur Vermeidungn von Elektromüll geleistet was letztlich auch CO2 Emissionen einspart – und kostensparend ist es allemal. Ihr könnt Eure kaputten Geräte jeden letzten Mittwoch im Monat zwischen 18-20 Uhr im Biallbong vorbei bringen.

Unverpackt einkaufen in Frankfurt

Plastik ist Fluch und Segen zugleicht. Die Vermüllung unserer Weltmeere und die totbringenden Gefahren, die dadurch besonders für Wildtiere entstehen, sind nicht weg zu reden. Außerdem sind die Auswirkungen von Mikroplastik auch auf den menschlichen Körper umstritten und möglicherweise gesundheitsschädlich.

Eine Alternative zu Plastik beim Einkaufen bieten die drei Unverpacktläden, die in Frankfurt in den letzten Jahren eröffnet haben. Die Auswahl der Produkte ist teilweise sehr groß und das Abfüllen kann sogar ein richtiges Einkaufserlebnis darstellen. Befriedigend ist es auf jeden Fall, wenn man merkt wie sich der Anteil des Hausmülls für die Gelbe Tonne kontinuierlich reduziert.

Hier sind die drei Unverpäckläden für Euch aufgelistet. Schaut doch auch mal dort vorbei – am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad.

ULF – Unverpacktladen am Dom – Hier kann man seine eigenen Gefäße mitbringen und Waren wie Nudeln, Körner, Hülsenfrüchte oder Trockenobst selber abwiegen. Es gibt auch Bio-Milchprodukte aus dem Kühlregal und Essig und Öl zum selber Abfüllen. Hier geht es zur Homepage. Der Laden befindet sich in unmittelbarer Nähe zur U-Bahnstation Dom/ Römer, die Ihr mit der U4 und U5 erreicht.

ULF – Unverpacktladen Zweitfiliale nahe Lokalbahnhof und erreichbar mit den S-Bahnen S5 und 6, der Buslinie 36 oder der Straßenbahnlinie 18.

gramm.genau an der Bockenheimer Warte – Hier kann man sich seine Waren abfüllen lassen und währenddessen gemütlich einen Kaffee oder ein Stück selbstgemachten und garantiert plastikfreien Kuchen essen. Gramm.genau arbeitet mit der Kooperative Frankfurt zusammen und liefert in viele Stadtgebiete auch aus. Die Betreiber veranstalten außerdem Unverpackt-Workshops und andere Veranstaltungen. Zur Bockenheimer Warte kommt Ihr mit der U4 und der Straßenbahn 16.

Die Auffüllerei in Bornheim – Hat ein sehr großes Sortiment und führt neben trockenen Lebensmitteln zum selber Abfüllen, Milchprodukten oder Kosmetik auch Bio Obst und Gemüse. Infos zum Shop findet Ihr hier. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht Ihr die Auffüllerei mit der U4 sowie dem Bus 32, Haltestelle: Höhenstraße.

Zero Waste Karte Frankfurt

Die Bloggerin Pia Krechel gibt auf Ihrer Seite Zero Waste Frankfurt regelmäßig Tipps wie man verpackungsfrei einkaufen kann. Sie stellt leckere Koch- und Backrezepte vor und beschreibt, wie man Reiniungsmitteln selbst herstellen und dabei kosten einsparen kann. Ein besonderes Highlight ihrer Homepage ist die selbst entwickelte Zero Waste Karte Frankfurt, in der sie ihre ganz persönlichen Zero Waste Läden auflistet. Ob Second-Hand-Shops, Bücherschränke, Ökoläden für Lebensmittel oder andere nachhaltige Produkte. Es ist überraschend, wie groß das Angebot in unserer Stadt eigentlich schon ist. Schaut doch mal vorbei!