Projekt: Baumstimmen

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Der Schutz der Bäume ist wesentlich für den Klimaschutz. Wir als KIR möchten den Bäumen bei uns auf dem Riedberg „eine Stimme geben“. Aus diesem Grund beteiligen wir uns an der Aktion: Baumstimme – Gib den Bäumen eine Stimme (www.baumstimme.de)

Bislang haben wir fünf alte und junge Bäume auf dem Riedberg mit Schildern ausgestattet. Diese Schilder informieren auf der Vorderseite über den jeweilige Baum und seinen Wert für uns Menschen. Auf der Rückseite stehen Klimatipps und Hinweise, wie man den eigenen ökologischen Fußabdruck verringern kann.

Wir laden alle Riedbergerinnen und Riedberger ein, sich mit den Bäumen in unserem Stadtteil intensiver auseinanderzusetzen. Deshalb haben wir eine kleine Mitmach-Aktion vorbereitet.

so könnt Ihr mitmachen:

Ab dem 05. Mai 2020 veröffentlichen wir jede Woche auf unserer Webseite unter diesem Projekt den groben Standort eines der fünf markierten Bäume auf dem Riedberg.

Dazu gibt es bei jedem Baum eine Frage zum Klimatipp auf der Rückseite des Schildes. Besucht die Bäume, bestaunt sie und findet die Antworten zu den Fragen. Schickt uns Eure Antworten an baumstimme@klimaschutz-initiative-riedberg.de.

Alle Teilnehmer mit mindestens 4 richtigen Antworten bekommen ein kleines Geschenk und eine Baumstimmen-Urkunde. Viel Erfolg.

Baum 1 und Frage 1:

Ich bin mit 94 Jahren der älteste Baum auf dem Riedberg. Mein Name ist Platanus acerifolia – Ihr könnt mich auch einfach Platane nennen. Ich kenne den Riedberg noch ganz ruhig und ohne Häuser und Straßen. Heute wuselt es vor meinen Blättern und Studenten wie Riedberger steigen an der Station Uni Campus Riedberg in die U-Bahn ein. Findet Ihr mich und das Schild, das ich trage, so beantwortet doch die folgende Frage:

Frage 1: Die Plastikherstellung und -entsorgung verursacht hohe Mengen an CO2. Nenne zwei vermeidbare Einwegartikel aus Plastik.

Baum 2 und Frage 2:

Mein Name ist Tilia cordata. Ich bin für viele auch unter dem Namen Stadt-Linde bekannt. Ich wurde 2013 gepflanzt und bin damit noch ein sehr junger Baum. Da meine Wurzeln noch nicht sehr tief reichen, bin ich in sehr trockenen Zeiten auf Unterstützung durch gelegentliches Gießen angewiesen. Ich filtere aber schon fleißig Kohlendioxid aus der Luft und produziere Sauerstoff, soviel meine Blätter nur können. Kommt mich doch gern mal besuchen und bestaunt meine schönen Blätter. Sie sind herzförmig, weshalb Bäume meiner Art oft als Symbol des Friedens und der Gerechtigkeit gepflanzt wurden. Da, wo ich stehe, duftet es oft gemütlich nach Pferd.

Frage 2: Wieviel CO2 (in Prozent) ließe sich einsparen, wenn wir Deutsche mehr lokal angebaute Lebensmittel der jeweils aktuellen Saison kaufen würden?

Baum 3 und Frage 3:

Als ich gepflanzt wurde, im Jahre 1990, begannen gerade erst die Planungen für den Riedberg als neuer Frankfurter Stadtteil. Ich bin ein Feld-Ahorn, oder auch Acer campestre, und stehe nicht weit von der Auffahrt zur A661 und einem Supermarkt an einem Fahrradweg.

Täglich fahren die Menschen an mir vorbei. Leider bleiben die wenigsten stehen und wenn, dann eher mir gegenüber an den Brombeersträuchern, die im Sommer zum Naschen einladen. Dreht Euch doch auch mal zu mir um und bewundert meine üppige Krone. Früher nannte man mich auch Maßholder und aß meine Blätter wie Sauerkraut. Heute bin ich froh, dass man mir meine Blätter lässt, denn damit spende ich den Menschen und Tieren im Sommer wertvollen Schatten und filtere die Luft. Besucht mich doch und beantwortet die Frage an meinem Schild. Sie lautet:

Frage 3: Wieviel Tonnen Lebensmittel landen jedes Jahr im Müll, obwohl davon noch die Hälfte genießbar gewesen wäre?

Baum 4 und Frage 4:

Ich war schon lange nicht mehr beim Friseur, aber ich finde den Flaum an meinen Stängeln und Knospen einfach nur kuschelig. Ich bin der Wollapfel Malus Tschonoskii. Ich bin noch sehr jung, denn ich wurde 2016 gepflanzt. Daher freue ich mich immer über Besuch von Kindern. Sie hüpfen ganz in der Nähe von mir auf einem Trampolin und lachen dabei. Das ist für mich eine riesen Freude und ich würde am liebsten mit Springen. Die Eltern der Kinder stehen oft um das Trampolin herum und reden über alles Mögliche – oder sie telefonieren am Handy. Da höre ich immer gerne mit :-). Zum Handy habe ich eine Frage an Euch und hoffe, Ihr könnt sie beantworten. Besucht mich dafür einfach und schaut auf das Schild, dass an mir angebracht wurde.

Frage 4: Wo kann man alte Handys abgeben, damit sie recycled werden können und wertvolle Stoffe nicht verloren gehen?

Baum 5 und Frage 5:

Manchen Gartenbesitzer graust es vor den Blättern meiner Art, da meine Blätter nicht so leicht zerfallen. Tiere, wie Igel, lieben meine Blätter aber, denn sie bieten ihnen Schutz und Wärme in der kalten Jahreszeit. Meine Rinde wird von den Menschen noch heute zur Linderung von Hautentzündungen verwendet. Habt Ihr erraten, wer ich bin?

Richtig, eine Eiche – genauer eine Stiel-Eiche (Quercus robur). Auf dem Riedberg lebe ich seit 1983 mit zwei weiteren Stiel-Eichen-Freunden zusammen.Wir beobachten gerne die Spaziergänger und Reiter, die an uns vorbeilaufen. Über unseren Kronen fliegen gelegentlich Wasservögel, wie Fischreiher, die dann am Weiher gleich nebenan landen, um sich eine Mahlzeit zu fangen. Dann fliegen sie wieder fort und verschwinden am Himmel. Zum Thema Fliegen haben ich eine Frage an Euch. Schaut auf das Schild an meinem Stamm und beantwortet die folgende Frage:

Frage 5: Flugzeuge haben einen hohen CO2 Ausstoß. Wie kann man die verursachten CO2 Emissionen ausgleichen, wenn man auf eine Flugreise nicht verzichten möchte oder kann.

Falls Ihr kaputte oder fehlende Schilder feststellt, gebt uns bitte Bescheid. Auch über Eure Tipps oder Anregungen freuen sich die Projektverantwortlichen Igor und Ina: baumstimme@klimaschutz-initiative-riedberg.de.